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Bewertungen für BILLY ELLIOT – THE MUSICAL

Ruthie Henshall (Mrs Wilkinson) und Elliott Hanna (Billy) 2014

Ruthie Henshall (Mrs Wilkinson) und Elliott Hanna (Billy) 2014

  • 13. August 2017

    5 Sterne

    Ein rund um gelungenes Stück!! Eine tolle Produktion mit super Darstellern, einem guten Bühnenbild und tollen Songs! Dass das Stück in englischer Originalsprache aufgeführt wurde hat mich dabei überhaupt nicht gestört. Großen Respekt dabei an den Billy Darsteller, der das Publikum einfach von den Stühlen gerissen hat. Super Gesangs-, Schauspiel- und vor allem Tanzleistung!! Unglaublich

  • 22. Juli 2017

    5 Sterne

    Es war wunderbar, einfach großartig

  • 21. Juli 2017

    5 Sterne

    Einfach toll die Original Londoner Produktion!

  • 15. Juli 2017

    5 Sterne

    Billy Elliot hat mich begeistert und sehr berührt. Alle Darsteller waren überzeugend, stimmlich wie auch darstellerisch. Eine fantastisches Erlebnis!!! Ich hoffe, es kommt bald wieder nach Deutschland zurück.

  • 30. Juni 2017

    4 Sterne

    Da ist es nun, DAS Musical, welches sich von den Stage-Musicals absetzen soll und Hamburg den Musical-Sommer versüßt. Keine seichte Geschichte, sondern reales Leben Anfang der 1980er Jahre in England. Arbeitskampf und mittendrin ein Junge der Ballet kennen und lieben lernt. Bekannt als Film um die Jahrtausendwende und in London ein großer Erfolg. Aber taugt dieses Stück auch für Hamburg? Für einen kurzen Sommer vielleicht. Für eine längere Spielzeit sicher nicht. Aber sei's drum, das soll hier gar nicht das Thema sein. Wir sahen ein Musical "very british" und wir waren nicht immer "amused". Gesanglich, stimmlich, darstellerisch absolut Top-Niveau. Der kleine BILLY verzaubert alle. Er braucht dafür nicht lange. Spätestens wenn er beginnt zu tanzen schmelzen die weiblichen Zuschauer dahin. Es wird gejuchzt und gejubelt wie bei einem Justin-Bieber-Konzert. Die männlichen Zuschauer klatschen eher anerkennend ob der Leistung des jungen Hauptdarstellers. So weit, so gut. Die Geschichte wird flüssig und vom Bühnenbild her ansprechend erzählt. Dem üblichen Stage-Entertainment-Produktionsbombast wird hier eine gewisse charmante Einfachheit entgegen gesetzt, die sehr angenehm ist. Ein Auge hätte man für mehr eh nicht. Und damit sind wir bei der Kritik, die sich das Stück gefallen lassen muss und bei mir zum Stern-Abzug führt. Entweder man beherrscht die englische Sprache perfekt oder man pendelt hier zwischen Bühnenbild und den ca. 70-Zoll Bildschirmen mit den Übersetzungen, rechts und links der Bühne hin und her. Quasi wie bei einem Tennisspiel. Die englischen Texte bestehen nicht aus Schul- oder Wirtschaftsenglisch. Nein, sie sind manchmal derb und weit unter der Gürtellinie. "Fuck you" oder "Piss off" kommen mehr als einmal vor. Selbst aus den Mündern der kindlichen Darsteller. Uns definitiv zu oft. Aber das ist wohl der Gossenjargon der englischen Bergarbeiter und deren Familien. Sei's drum, man kann wirklich nicht alles verstehen, es sei denn man ist Brite. Ein halber Stern ist somit weg. Bei manchen Besuchern wären es wohl definitiv mehr gewesen, wie man nach dem Ende hören konnte. Der zweite halbe Stern geht verloren, weil die Musik von Elton John eine gewisse Enttäuschung ist. Ok, Ohrwürmer sucht man in Musicals schon länger und findet sie nicht mehr. Aber die Musik war lediglich gut, jedoch sofort wieder vergessen. Die besten Tanzszenen wurden von bekannter klassischer Musik untermalt. Fazit: Das Musical ist gut. Wer seiner Frau was Gutes tun will schickt sie mit ihrer besten Freundin hin und die Damen werden glücklich. Männern wird das Ganze nur gefallen, wenn sie Ballet-Fans sind. Kinder sind absolut fehl am Platz. Da der Hauptdarsteller täglich wechselt ist ein Urteil schwer. Wenn jedoch alle so gut sind wie der Unsrige in der Vorpremiere, dann wird es auch weiterhin zum Schluss Standing-Ovations und lauten Jubel der Damenwelt geben und die Männer machen's bis auf das Gejuchze etwas dezenter mit.