JESUS CHRIST SUPERSTAR

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Erzählt wird die biblische Geschichte der letzten sieben Tage im Leben Jesu Christi aus ungewohnter Perspektive, nämlich aus der Sicht von Judas Ischariot. Dieser wird dabei keineswegs nur als Verräter, sondern vor allem als Freund und enger Vertrauter von Jesus Christus gezeigt, der mit wachsender Skepsis beobachten muss, wie die ursprüngliche Euphorie, mit der die Menschen diesem anfangs noch begegneten, zusehends in religiösen Fanatismus und oberflächlichen Starkult abzugleiten droht, wodurch Jesus – von seinen Anhängern wie von seinen Feinden gleichermaßen – zur bloßen Kultfigur stilisiert wird. Eine Geschichte, die auch in unseren Tagen, in denen der Wunsch nach verlässlichen Werten und starken Leitfiguren zunehmend an Bedeutung gewinnt, nichts von ihrer zeitlosen Aktualität eingebüßt hat.

Die Entstehung von JESUS CHRIST SUPERSTAR

Mit »Jesus Christ Superstar« wagten sich der damals erst 22-jährige Andrew Lloyd Webber und sein Textdichter Tim Rice Anfang der 1970er-Jahre an ein geradezu revolutionäres Thema, dessen nachhaltiger Erfolg dem Duo schließlich zu seinem internationalen Durchbruch verhalf. Trotz des Widerstands christlicher Gruppen wurde die Rockoper binnen kürzester Zeit zu einem überwältigenden Publikumsrenner, dessen Originalinszenierung am New Yorker Broadway es auf über 720 Aufführungen brachte. Webber und Rice trafen mit ihrem Stück in kongenialer Weise den Nerv ihrer Zeit, indem sie die Sinnfragen der 68er-Generation und der Hippiebewegung mit unterschiedlichen musikalischen Formen und Stilrichtungen wie gefühlvollen Balladen, eingängigen Soul-Nummern, monumentalen Chorpassagen und dröhnender Rockmusik verbanden.

JESUS CHRIST SUPERSTAR im Gärtnerplatztheater

Am 18. Mai 2017 präsentiert das Gärtnerplatztheater die Premiere der legendären Rockoper JESUS CHRIST SUPERSTAR unter der Regie von Staatsintendant Josef E. Köpplinger in der Reithalle. Erste Einblicke in die Produktion gewährt Dramaturg Daniel C. Schindler gemeinsam mit dem Regieteam und den Solisten in der Einführungsmatinee am 7. Mai 2017 im Akademietheater. 

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  • 19. Mai 2017

    5 Sterne

    Gestern am 18.05.2017 Premiere von Jesus Christ Superstar in der Reithalle München. Die Reithalle ist der offizielle Ausweichplatz für das Münchner Gärtnerplatztheater. Interessant war dirkt auf den ersten Blick, die weisse, sich mitten im Raum befindliche Bühne. Verwirrend die Sitzplätze rechts und links direct an der Bühne. Der Sinn ist mir bis dato nicht verständlich. Das an der Rückseite der Bühne sitzende Orchester unter der Leitung von Jeff Frohner war mehr als genial. Es war eine Freude von der ersten bis zur letzten Note. Der erste Akt begann und ein Gänsehautfeeling wollte sich erstmal nicht einstellen. (Normalerweise hat man das bei Jesus Christ nach den ersten 5 Sekunden). Ein stimmlich seltsamer Armin Kahl als Jesus von Nazareth quält sich von Song zu Song und lässt den Funken nicht überspringen. Eine farblose und gefühllose Bettina Mönch als Maria Magdalena lässt einen noch mehr den Kopf schütteln. Armin Kahl als Judas Ischariot versucht tapfer gegen die schlechte Mischung zwischen ihm und Orchester anzusingen. Tonmeister wie auch -techniker hat es wohl erstmal nicht interessiert. Einziger Lichtblick im ersten Akt: Das Ensemble und Maximilian Mayer als Simon Zelotes sowie die Priester. !!!!!!ABER DANN!!!!!!! Zweiter Akt und ich weiss nicht was in der Pause geschehen ist. Armin Kahl ist ein NEUER Mensch. Gefühl, Ausdruck, Stimme alles ist da und man bekommt bei The last supper und Gethsemane eine Gänsehaut nach der anderen. Unglaublich wie sich ein Mensch steigern kann. David Jakobs phenomenal toll. Erwin Windegger als Pontius Pilatus unglaublich. Und dann kam eines der ABSOLUTEN HIGHLIGHTS: Bettina Mönch und Benjamin Oeser mit: Could we start again, please. Man kann kaum in Worte fassen was in diesem Augenblick magisches geschah. Mönch und Oeser harmonieren in einer unglaublichen Art und Weise und das Ensemble zusammen mit dem Chor des Staatstheaters am Gärnterplatz tragen einen großen Teil dazu bei. Gänsehaut pur und auch Tränen sind einfach geflossen, weil es so phenomenal toll war. Das ganze zieht sich im zweiten Akt bis zum Ende durch. Magisch. Wohlverdient fast 20 Minuten Standing Ovations. Ich bin überzeugt, dass es ab heute auch gigantisch im ersten Akt sein wird. Also Leute aus München und Umgebung. Kauft die restlichen Karten und geniesst diese tolle Produktion.

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