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Chicago (Tourproduktion)

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Die Geschichte spielt in Chicago in den 1920ern: Die Nachtclubsängerin Roxie Hart ermordet ihren Liebhaber. Im Gefängnis lernt sie die korrupte Mama Morton und Velma Kelly kennen. Velma, ebenfalls Tänzerin und dank der Hilfe von Morton ein Medienstar, plant die Fortsetzung ihrer Karriere nach ihrer Freilassung. Hierfür soll sie der durchtriebene Staranwalt Billy Flynn aus dem Gefängnis boxen, der allerdings gleiches auch für Roxie plant. Es beginnt ein undurchsichtiges Dreiecksspiel, bei dem die beiden Tänzerinnen um die Gunst Flynns buhlen. Als dann die Boulevardjournalistin Mary Sunshine dafür sorgt, dass Roxie als „Jazz-Mörderin“ zum Medienstar wird, beginnt ein Verwirrspiel aus Tricks, Lügen und Eifersucht. Werden die Tänzerinnen ihre Freiheit zurückgewinnen und Ruhm und Reichtum erlangen?

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  • 11. Juni 2016

    5 Sterne

    "All der Jazz..." Musik, Gesang, Tanz und Schauspiel! Dass eine gute Musical-Inszenierung nicht mehr braucht, beweist "Chicago" auch im Deutschen Theater München. Die Geschichte um die meuchelnden Mädels, die ein schmieriger Winkeladvokat, öffentlichkeitswirksam inszeniert im Gericht vor dem Galgen rettet, erweist sich erneut als Fest für alle Musical-Gourmets! In dem mit einem schräg nach hinten abfallenden, goldenen Bilderrahmen begrenzten Bereich treten auch die Solisten auf und nutzen die davor liegende Spielfläche für Ensembleszenen. Als Requisiten reichen ein paar schwarze Holzstühle, die die Darsteller für ihre Auftritte hereintragen und auch wieder entfernen. Dieses aufs Wesentliche konzentrierte Konzept lenkt die Zuschauer nicht durch Ausstattungs-Schnickschnack ab und beweist, dass "Chicago" eine ausgezeichnete Satire auf Justiz- und Medienmaschinerie ist. Caroline Frank/Rachel Colley als Velma Kelly, Carien Keizer/Marleen de Vries als Roxie Hart und Nigel Casey als Billy Flynn meistern ihre jeweiligen Parts glamourös. Im Ensemble sitzt jede noch so kleine Bewegung, artistische Einlagen sorgen für Begeisterung, der Humor zündet. Die 14-köpfige Bigband unter der Leitung von Jochen Killian bringt die jazzige Musik perfekt zur Geltung. Musiktheater wie man es sich wünscht!

  • 7. April 2016

    4 Sterne

    Lange war ich hin-und hergerissen: Sollte ich einen Besuch des von vielen Seiten kritisierten Musicals wagen? Erst mit der Ankündigung, Chicago würde nach München kommen, wurde der Besuch praktisch obligatorisch; München liegt zwar nicht gerade um die Ecke, ist aber schneller zu erreichen als die Spielhäuser von Stage und bietet deutlich niedrigere Preise an - wobei wir schon beim großen Knackpunkt wären: bei den aktuellen Ticketpreisen ist die Erwartungshaltung groß und wenn schon im Vorfeld bekannt ist, dass nahezu kein Bühnenbild vorhanden ist, schreckt das viele ab. Und das fehlende Bühnenbild ist mittlerweile allgemein bekannt - wer also Tickets bucht und sich im Nachhinein darüber beschwert weil er sich nicht informiert hat, ist selbst schuld. Allerdings sei dazu gesagt, dass zu beinahe keinem Augenblick etwas fehlt. Wären mehr Requisiten geboten, würden sie die so genial in Szene gesetzte Bühne zukleistern und vom Wesentlichen ablenken. Dafür ist "Chicago" zu intelligent. Man braucht keine aufwändigen Kostüme und Bühnenbilder, um fehlendes Talent bei Darstellern zu verbergen, wenn jenes eben nicht fehlt. "Chicago" zeigt, was Künstler mit Unterhaltungsqualitäten bewirken können - denn genau das tun sie in jeder Sekunde. Der Anfang hat sich dennoch etwas schwierig gestaltet: Velma Kelly startet sofort mit dem allseits bekanntem "All der Jazz" - sicher ein Highlight des Abends aber was genau hat es mit der Handlung zu tun? Für alle, die sich entweder nicht gründlich eingelesen oder den Film nicht gesehen haben, mag das vielleicht auch nach 2 1/2 Stunden bester Unterhaltung nicht geklärt sein und verkompliziert den Einstieg. Danach werden die Songs beinahe schon aneinander geklatscht, sodass ich mich bei den erste Klängen des Zellenblock-Tangos gefragt habe: Wirklich? Jetzt schon? Dies lässt im Laufe des ersten Aktes jedoch deutlich nach und spätestens bei "Wir beide griffen zum Colt" sind die Übergänge flüssig, als Zuschauer ist man in Fahrt und vergisst die Außenwelt. Gegen Ende des Stückes habe ich dann doch wieder etwas zu bemängeln: nach Roxies Gerichtsverhandlung zieht es sich doch ein wenig. Dafür kommt der Schlussapplaus viel zu kurz. Normalerweise bin ich eine der Ersten, die für Standing Ovations aufspringt, aber bei "Chicago" war dafür kaum Gelegenheit. Während die einzelnen Darsteller auf die Bühne sprangen, wurden hektisch ihre Namen gerufen und bevor man sich versah, waren sie alle auch schon wieder verschwunden - mit nur einer Person im Publikum, die aufgestanden war. Sehr schade, denn verdient hätten die Darsteller es allemal! Die Tänze sind allesamt beeindruckend - sowohl in ihrer Einfachheit und der Wirkung, die diese entfaltet, als auch in ihrer Umsetzung. Was die Darsteller angeht, kann ich mich nur anderen Meinungen anschließen, wenn ich sage, dass das gesamte Ensemble umwerfend ist. Von den Hauptdarstellern hat mich tatsächlich Caroline Frank als Velma Kelly am meisten begeistert. Auch die Musik war beinahe durchgehend mitreißend. Es stellt sich dennoch die Frage: Fehlt denn ein Solo, welches die Gefühlswelt der Charaktere offenbart? Zwar gibt es keines - "Mr. Zellophan" ausgenommen - aber fehlen tut es nicht. Denn was wollen die Charaktere aus "Chicago"? Sich selbst darstellen und ins rechte Licht rücken und auf gar keinen Fall zeigen, wie sie wirklich sind. Eine solche Selbstoffenbarung wäre damit mehr als fehl am Platz! Fazit: "Großer Müll" oder "langweilig" ist "Chicago" sicher nicht - wer was anderes behauptet, hat es schlicht nicht verstanden. Aber man muss sich darauf einlassen, eine andere Art des Musicals zu sehen - dann wird man einen Abend mit bester Unterhaltung erleben.

  • 3. April 2016

    4 Sterne

    Nachdem uns Chicago Stuttgart enttäuscht hat, haben wir uns das Stück in München nun trotzdem nochmal angeschaut. Diesmal fällt meine Bewertung deutlich besser aus. Chicago funktioniert als Tourversion, zu fairen Preisen. Die Darsteller und Musiker waren alle überaus herausragend. Exzellente Soundqualität und stimmige Lichteffekte runden die technische Seite der Produktion ab. Abzug gibt es diesmal nur für das nicht vorhandene Bühnenbild. Gegen Ende des ersten Aktes ermüdete mich das Stück auch diesmal etwas, da sich auf der Bühne nichts verändert. Wer Jazz mag und damit leben kann wird von Chicago gut unterhalten werden.

  • 25. März 2016

    5 Sterne

    Ein wunderbares Musical mit einer anspruchsvolleren Geschichte und toller Musik. Gespielt von einem starken Ensemble und einer energiegeladenen Band.

  • 27. Januar 2016

    5 Sterne

    Wir waren am 13 Januar in der Vorstellung. Super Show, tolle Stimmung auf der Bühne und im Saal. Die Darsteller waren toll. Es ist immer wieder toll, die neue deutsche Übersetzung gefällt mir sehr gut. Besser als die alten Texte.... Wenn die Stage-Preise nicht so teuer wären, hätten wir es nochmals geschaut.

  • 17. Januar 2016

    5 Sterne

    Gestern Abend in Berlin erleben dürfen: Zum Glück, denn es hat sich gelohnt! Tolle Stimmung auf der Bühne, tolle Stimmung im Publikum. Raffiniertes, stilisiertes Bühnenbild, was Licht, das Orchester und die Schauspieler selbst als Bühnenbild nutzt. Die Musik und Texte sind grandios, die Schauspieler mit viel Humor und Sex sells unterwegs. Absolut empfehlenswert!

  • 6. Dezember 2015

    4 Sterne

    Die Darsteller waren super und haben eine tolle Leistung abgeliefert. Das Bühnenbild ist sehr karg, da es nur aus dem Orchester und paar Stühlen besteht. Es ist ein Klassiker, aber für mich persönlich war es nichts. Ich brauche mehr Action, wie in den neueren Produktionen.

  • 6. Dezember 2015

    4 Sterne

    Ich fand das Musical gut, jedoch kommt es an die neuen Produktionen nicht ran. Es ist halt ein Klassiker! Die Darsteller fande ich sehr gut ( alle Hauptdarsteller haben gespielt). Das Bühnenbild... naja was soll man dazu sagen... es war ein Orchester auf der Bühne, teilweise Stühle... und das wars. ;-P Alles in allem habe ich es nun gesehen und das ist toll, aber es steht nicht auf meiner unbedingt nochmal sehen Liste.

  • 18. Oktober 2015

    3 Sterne

    Es war so lala.Die Handlung war flach.Also zum zeiten mal werde ichs mir nicht anschauen.

  • 17. Oktober 2015

    4 Sterne

    War eigentlich sehr schön.Ich hatte die ganze Erstbesetzungen gehabt.Ein Stern Abzug wegen kein Bühnenbild.

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