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Disney Die Schöne und das Biest (Tourproduktion)

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Das Märchen um die schöne Belle und den gefühlskalten Prinzen, der von einer Fee in ein unansehnliches Biest verwandelt wurde und nur durch die Liebe eines Menschen zurückverwandelt werden kann, verspricht ein unvergessliches Erlebnis für alle, die sich von der Magie einer der romantischsten Liebesgeschichten überhaupt betören lassen möchten.

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  • 22. März 2017

    5 Sterne

    Ein prunkvolles Meisterwerk für alle Sinne. Disney beweist mit diesem Stück, wie man eine fantasievolle Welt kreieren kann, ohne dabei den Hang zur Tiefe nicht zu verlieren. Eine Bilderbuch-Liebesgeschichte, die uns den Wert der wahren Liebe spüren lässt, gepaart mit Figuren, dessen Gefühle näher denn je an den Zuschauer herantreten, einen schmierigen, verhassten Bösewicht und Momente der Komik und des Nachdenkens, lassen das französische Volksmärchen effektiv aufleben. Das Buch von Howard Ashman besticht durch die Liebe zum Detail und scharfen Beziehungen zwischen den Figuren. Alan Menken gibt dem packenden Buch eingängige, ausdrucksstarke und vielseitige Melodien. Diese werden von einem pompös besetzten Orchester engagiert und voller Hingabe gespielt und behalten durch eine hochfunktionale Tontechnik ihre magische Wirkung bei. Die Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters ist gradlinig und braucht nicht viel, um die fantastische Welt von Belle und dem Biest auf die Bühne zu transformieren. Dabei verzichtet man weitestgehend auf Kitsch und verleiht dem Stück einen Charme zwischen Märchen und Drama, was sich als sehr stimmungsvoll und ausgereift erweist und durch flotte Choreographien ergänzt wird. An dieser Stelle erwähnenswert ist die Gestaltung des Prologes, bei dem die Vorgeschichte des Biestes von einer Mutter als Geschichte für ihren Sohn erzählt wird und sich langsam die Bühne ins Frankreich der Neuzeit verwandelt. Das Bühnenbild ist für eine Tourneeproduktion extrem wandlungsfähig und beeindruckend. Durch ein prächtiges Farb- und Lichtspiel wird ein stimmiges Gesamtbild auf der Bühne geschaffen. Die detailverliebten, kreativen und opulenten Kostüme zeigen die ganze Märchenpracht hinter der Geschichte und sorgen für große Augen. Mit Ausnahme des Biestes ist keinem der Darsteller ihr ungarischer Ursprung anzuhören; alle brillieren durch eine ausgezeichnete Artikulation. Das genannte Biest gibt seiner Figur sowohl stimmlich als auch im Spiel gewisse charismatische Züge, zeugt von tiefer Auseinandersetzung mit dieser und lässt uns doch vor ihn etwas erschaudern, wenn auch das Schauspiel etwas steif wirkt. Liebevoll und mit glasklarem Sopran erstrahlt Belle und lebt ihre Rolle aus. Überzeugen tuen vor allem die Bediensteten, vor allem ihr Gesang schmeichelt sehr. Und auch Gaston spielt den großprotzigen Muskelmann mit Bravur und gesanglichen Höhepunkt. In Kombination mit dem Ensemble ergibt sich ein spielfreudiges Künstlerteam. Diese Tourneeproduktion braucht sich nicht hinter den Großproduzenten verstecken. Hier erlebt man noch eine märchenhafte Erzählung, ohne dass sie gleich neu erfunden wird. Für mich ein zeitloser Klassiker, der mich mehr als nur verzaubert hat - ein Must-See für Groß und Klein. --- Berlin, Admiralspalast - 17.12.2016 14.30 Uhr

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