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RENT (Tourproduktion)

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Berührende Geschichten aus dem New Yorker East Village der 90er Jahre

Die Geschichten der jungen RENT Protagonisten aus dem New Yorker East Village haben von ihrer Aktualität bis heute nichts eingebüßt – sie erzählen von der Liebe, der Suche nach sich selbst und dem Leben im Hier und Jetzt. Heutige Themen wie Wohnungsnot, Drogenabhängigkeit, Rassismus und AIDS finden sich in RENT ebenso wie der zeitlose Glaube an die Liebe, die Kraft der Freundschaft und die Menschlichkeit. RENT folgt in groben Zügen der Handlung der Oper La Bohème von Giacomo Puccini, spricht aber die Sprache junger Leute. Menschen von heute begegnen in RENT den Herausforderungen des Lebens mit Liebe, Freundschaft und Humor. 


Cast 

Ruud van Overdijk - Roger Davis
Anna Hofbauer - Maureen Johnson
Benjamin Beckmann - Mark Cohen
Nedime Ince - Joanne Jefferson
Marina La Torraca - Mimi Márquez
Manuel Dengler - Angel Dumott Schnunard
Denis Edelmann - Tom Collins
Martin Markert - Benjamin Coffin III und Cover Roger Davis
Denise Obedekah - Ensemble und Cover/Swing
Gerrit Hericks - Ensemble und Cover/Swing
Michaela Khom - Ensemble und Cover/Swing
Vasilios Manis - Ensemble und Cover/Swing


Eine Produktion der Hilbert Productions GmbH, Berlin
Buch, Musik, Songtexte: Jonathan Larson
Deutsche Fassung: Wolfgang Adenberg 
Arrangements: Steve Skinner
Originalkonzept, zusätzl. Liedtexte: Billy Aronson
Musical Supervisor, zusätzl. Arrangements: Tim Weil
Dramaturgie: Lynn Thomson
Regie: Walter Sutcliffe
Die Originalproduktion von RENT wurde in New York vom New York Theatre Workshop und am Broadway von Jeffrey Seller, Kevin McCollum, Allan S. Gordon und dem New York Theatre Workshop durchgeführtDie Übertragung des Aufführungsrechtes erfolgt in Übereinkunft mit MUSIC THEATRE INTERNATIONAL (Europe), London. Bühnenvertrieb Deutschland: MUSIK UND BÜHNE Verlagsgesellschaft mbH, Wiesbaden. 

Alle Bewertungen Bewertungen
  • 27. November 2017

    5 Sterne

    18 Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet. Überbrückt habe ich die Wartezeit mit DVDs und Castaufnahmen. Dann war es so weit: Rent geht auf Tour. Seit dieser Nachricht war ich völlig aus dem Häuschen und konnte es kaum erwarten, das Stück wieder zu sehen, das mich wie kein anderes geprägt hat. Würde ich mcih auf eine neue Inszenierung einalssen können? Keine Inszenierung hat sich so sehr in mein Kopf und mein Herz eingebrannt, wie die von RENT, als ich das Stück 1999 zum ersten Mal in Düsseldorf gesehen habe. Rent 2017 hat meine Erwartungen erfüllt. Ganz anders als in Düsseldorf, aber ebenso stimmig. Benjamin Beckmann als Mark treibt die Geschichte voran und spielt mit seiner ausnahmslos schönen Stimme, dass es eine Wonne ist. Was er von Beginn an zeigt, löst auch der Rest des Ensembles während des gesamten Abends ein: Der Cast ist insgesamt sehr stimmgewaltig, 11 Personen, die Rent zu einem Erlebnis machen. Und spielen können die! Alle! Selten habe ich so eine Truppe erlebt, bis ins Ensemble hinein herausragend. Das Bühnenbild ist tourtauglich, aber stimmig und alle Möglichkeiten, die es bietet, werden von den Darstellern genutzt. Wenn ich die Lieblinge meines Abends nennen soll, fällt mir die Entscheidung schwer. Manuel Dengler als Angel? Herausragend! Vasilios Manis als Collins? Berührend! Anna Hofbauer, der ich vorab als Bachelorette nicht allzu viel zugetraut hätte als Maureen? Nie hat mich die Performance von Maureen mehr bewegt. Anna Hofbauer bringt die Kuh zum Fliegen – aber so was von. Das gilt auch für den Rest des Ensembles: diese Show fliegt. Man muss sich auf die neue Konzeption einlassen und schon ist all das da, was Rent auszeichnet. Und ich war mittendrin. Wie Denise Obedekah als Joanne lasse ich mich auch gerne überfordern und vereinnahmen (allerdings weit weniger anmutig), wie Mimi (energetisch aufgeladen) zieht es mich manchmal raus aus meinem Trott, wie Roger (perfektes Deutsch, obwohl er aus den Niederlanden kommt: Ruud van Overdijk), suche ich nach dem Song meines Lebens und bin hin und wieder mit meinen eigenen Gefühlen überfordert und wie Michaela Khom, Gerrit Hericks und Denis Edelmann im Ensemble und in diversen Rollen warte ich darauf, dass die Weihnachtsglocken einmal auch für mich läuten. Einer fehlt noch: Benny. Martin Markert gibt das Arschloch mit Entwicklungspotential als Mensch, der mit sich selbst nicht immer klarkommt. Hier wird wohl die Stärke dieser Aufführung besonders deutlich: Benjamin Coffin der III wird als Rolle oft unterschätzt, hier wird sie ernstgenommen. Wenn Liebe das Maß ist, läuft es hier über. Auch die Band spielte sich mir gleich ins Herz. Eure Akkorde klingen nach. Ja, ich liebe Rent. Und ich liebe diese Cast. Einmal mehr war ich in der Show meines Lebens. Es zählt nur das Jetzt. Diese Show hat Würde! Danke.

  • 24. November 2017

    3 Sterne

    Ich habe das Musical Rent am 23.11 in der Hugenottenhalle in Neu Isenburg gesehen. Vorweg möchte ich sagen, dass das Musical Rent schon sehr lange auf meiner "Must See Liste" stand. Die Cast ist wirklich gut und alle können super singen und schauspielern. Das Problem ist aber die deutsche Übersetzung. Auch möchte ich anmerken, dass man leider sehr oft die Texte nicht verstanden hat, dies lag aber nicht am Cast sondern an der Tonabmischung. Leider gab es keine Programmhefte, was auch ein großer Nachteil ist. Die Band war sehr klein, spielte aber gut. Aus dem Musical Rent könnte man viel mehr machen als eine Tourproduktion. Die Musik ist so gut und die Handlung hat soviel Potential, wäre da nicht nur diese komische Übersetzung, die manchmal gar nicht durchblicken lässt warum weshalb das jetzt so ist. Aber ok. Ich finde das Musical hat großes Potential und es war im großen und ganzen ok. Die Tonabmischung, die Band und die Übersetzung hätten etwas besser sein können, aber es war ok. Dass man im Theatersaal trinken und essen darf fand ich auch nicht gut, dass ist den Darstellern gegenüber nicht fair finde ich.

  • 19. November 2017

    5 Sterne

    Mit Tourneen ist das ja immer so eine Sache, aber hier hat man sich echt mal richtig Mühe gegeben: Interessantes Bühnenbild mit viel Licht, toll gecastetes Ensemble mit enormer stimmlicher Power und großem Spaß auf der Bühne, eine perfekte RENT Band – einzig die Regie im Hinblick auf das Schauspielerische und z.B. Liebesszenen Roger/Mimi ließ aus meiner Sicht etwas zu wünschen übrig (die Darsteller wirkten da nicht besonders gut durch Regie geführt), aber da der Rest so gelungen war, geb ich 5 Sterne !

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