Bald auf der Bühne 29. November 2017

STOMP

STOMP – das furioseste, originellste und witzigste Rhythmusspektakel der Erde geht 2018 auf Tour

Am 27. Februar startet die Tour im Theater 11 Zürich und sorgt für staunende Augen, klingelnde Ohren und erschöpfte Lachmuskeln – mit neu entwickelten Szenen inklusive!

Die Geschichte von STOMP ist voller Superlative. Während der Abschlussfeierlichkeiten der Olympischen Spiele 2012 in London etwa begeisterte STOMP 80’000 Zuschauer im Olympic Stadium. Über eine Milliarde Menschen auf allen Kontinenten sassen gebannt vor den TV-Bildschirmen, als vierzig STOMP-Performer die gigantische Party einläuteten. Der weltweite Erfolg jedoch ist für Luke Cresswell und Steve McNicholas, die beiden kreativen Köpfe hinter STOMP, kein Grund, die Hände in den Schoss zu legen. Denn ihre unerreichte Klangperformance STOMP ist tief in ihrem Herzen ein höchst lebendiges Etwas, das sich beständig fortentwickelt. Sie steht niemals still und hüpft, springt, rutscht und hämmert sich im wahrsten Sinne ihren Weg nach vorn durch immer neue Klangwelten.

Singender Müll und sinfonischer Schrott: ein unerschöpflicher Kosmos

Was vor 25 Jahren mit Händen, Füssen und ein paar Besen begann, ist heute zu einem unendlichen Klangkosmos geworden, in dem sich vom rhythmischen Stilleben bis zum harmonischen Höllenlärm alles findet, was aus den Dingen des Alltags akustisch herauszuholen ist. Dabei spannt sich der Bogen von einer hauchzarten Serenade auf Streichholzschachteln über eine kleine Nachtmusik mit Zeitungspapier und ein klanglich wie optisch zündendes Feuerzeug-Stakkato über im Flug bearbeitete Farbeimer und Trommelarien auf riesigen, um die Hüften gehängten Gummischläuchen bis hin zu einem aufreibenden Mülltonnen-Scheingefecht mit Knalleffekt. „Das ist der Reiz von STOMP“, bekennt Luke Cresswell. „Wir verwenden Dinge, die jeder täglich benutzt. Man muss nur ihr Potenzial erkennen.“ Und dieses Potenzial scheint sich nie zu erschöpfen.

Unermüdlich loten Luke Cresswell und sein Partner Steve McNicholas auf ihre unübertrefflich originelle Weise unbekannte Klangtiefen aus. Eine Szene namens „‚Trolleys’ nähert sich, so McNicholas „der alltäglichen Erfahrung an einen vollbeladenen Einkaufswagen durch einen überfüllten Supermarkt zu bugsieren und entwickelt sich schnell zu einem Trommelwirbel im 5/4-Takt, der zwar nach Drum Corps klingt, aber kaum jemanden im Gleichschritt marschieren lassen wird“. Eine andere Szene mit dem sprechenden Namen „Frogs“ erforscht die vielfältigen, bizarren Klangmöglichkeiten, die in Installationsarmaturen stecken. „Wenn man seine Augen schliesst“, sagt Steve McNicholas, „hört sich dieses Stück gänzlich anders an als alles, was STOMP jemals produziert hat: organisch, schräg, auf einer ganz neuen Ebene.“

Ursprung eines aufregenden künstlerischen Universums

Damit bleibt STOMP der Quell all dessen, was „stompt“, der Ursprung eines von Luke Cresswell und Steve McNicholas erschaffenen, künstlerischen Universums, das unter anderem einen Oscar-nominierten Kurzfilm, aufsehenerregende Leinwandprojekte, unverkennbare Soundtracks, die sinfonische Bühnenkomposition „The Lost and Found Orchestra“ und das gewaltige Geräusch-Kung-Fu „Stomp Out Loud“ beherbergt. Für ihre Verdienste um die Bereiche Musik und Performance wurde Cresswell und McNicholas unlängst die Ehrendoktorwürde der Universität Brighton verliehen.

Kein Zweifel, STOMP ist laut, STOMP ist leise und STOMP ist „so frisch und überschwänglich, als ob es erst gestern Premiere gehabt hätte“, so die New York Times. Verantwortlich dafür sind die umwerfend eigenwilligen STOMP-Charaktere. Mit hinreissend britischem Humor und der Taktgenauigkeit eines Chronometers lassen sie den gewöhnlichen Tag einer Arbeitertruppe zu einem entzückend komischen Vergnügen und zur tiefen Verbeugung vor den Rhythmen dieser Welt werden.

Die Welt spricht STOMP – ob in New York, London oder auf Tournee

Das Rhythmusspektakel STOMP fasziniert das Publikum weltweit seit über 20 Jahren. In New York gehört der vorzügliche, wild wummernde und rauschhaft raschelnde Spass mittlerweile so fest zum Stadtbild, dass das Empire State Building zu Ehren des zwanzigsten Broadway-Jahrestags 2014 ganz in Rot erstrahlte. Manhattan benannte sogar die 8th Street in „Stomp Avenue“ um. Auch in London ist STOMP seit vierzehn Spielzeiten einer der Kassenmagneten im West End und feierte im Sommer 2014 seine fünftausendste Vorstellung. Sogar der Olivier Award machte vor der furiosen Klangperformance nicht Halt, die auch weltweit auf Tournee begeistert. Bis zu 100 „stompende“ Klangwerker sind mittlerweile in vier Compagnien auf Tournee. 50 Länder auf 5 Kontinenten haben sie bereits erobert. STOMP ist ein weltweites Phänomen. Und jetzt endlich wieder zu Gast in Berlin, Wien und Zürich – fresher, faster, funnier!

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